Kletterwald GAP – Egal wie schwer der erste Schritt ist, man muss ihn tun. 

Um 8:00 und mit steigenden Temperaturen ging es mit dem Auto Richtung Garmisch-Partenkirchen los. Leider ist der Verkehr am Wochenende die Hölle – aber da muss man durch. Nach Ca. 1,5 Stunden von München aus war ich endlich da.
Der Preis von 21 € pro Person finde ich für 3 Stunden mit Ausrüstung und Einweisung Top !

Alle 30 Minuten bekommt man erklärt, wie man das Gurt-Kuddelmuddel anzuziehen hat und wie man sich am besten sichert.

Danach darf man sich selbst aussuchen welchen Parcour man von insgesamt 12 nimmt. Angefangen bei dem Weißen, bis hin zum Schwarzen bei über 17 Meter Höhe. Es gibt Kletterwände, Seile und Netze wo ich mich bis heute frage, wie man da sicher an das andere Ende kommen soll.

Nunja, mein erster Versuch auf dem einfachsten Parcour war noch etwas wackelig und man sollte auch 2-3 Meter nicht unterschätzen aber von Versuch zu Versuch wird man immer mutiger und angstfreier, auch wenn es manchmal wirklich anstrengend ist.

Coole Elemente wie Skateboards und kleine Autos aus Holz, um sich auf die andere Seite zu  ziehen, lassen den Spaß noch um einiges steigen, trotzdem gibt es genug Panik-Momente, in denen man am liebsten SOFORT zurück zum Boden möchte.

Mein größtes Highlight war die Slackline auf ca. 15 Metern. Genau in der Mitte, wenn es am meisten wackelt, möchte man umdrehen, nur leider ist es zurück genauso schlimm wie zum nächsten Plateau. Ich bin immer noch geschockt von dem kleinen Jungen (mit seinem Papa) der das schneller und besser gemacht hat als ich. Schaut immer so Easy-Peasy aus, ist es aber nicht !

Zum Schluss muss ich noch sagen, dass die Kletter-„Station“ ein kleines Holz-Haus ist, welches zwei Dixi-Toiletten an der Rückseite beinhaltet. Ist natürlich nie so schön aber wirklich ausreichend. Wertsachen bzw. Autoschlüssel darf man auch gerne abgeben. Danach kann man sich für kleines Geld Muffins, Brezn und ein kaltes Getränk kaufen und sich anschließend noch gemütlich an die angrenzenden Tische setzen.

Alles in allem kann man sagen: preiswert, superliebe Mitarbeiter- auch bei 30 Grad und eine Menge Spaß.

Als kleiner Tipp: nehmt euch dünne Gartenhandschuhe mit! Die gibt es dort zwar für 2,50 € zu kaufen aber darauf verzichten würde ich das nächste Mal nicht.

Hier geht’s zum Abenteuer!

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