Elektrische Glättungsbürste im Test 

Langsam kann ich euch gar nicht mehr sagen wie lange mich mein Glätteisen schon begleitet. Locker 6-7 Jahre würde ich sagen. Und in der Zeit habe ich einiges mit meinen Haaren angestellt. Meine Haare sind von Natur aus eher lockig und nach dem kämmen krausig. Ohne Glätten geht da also gar nichts! Sobald ich meine Haare offen trage, müssen sie glatt sein. Vor 5 Jahren so glatt, das kein Fussel ab steht aber mit der Zeit bin ich „vernünftiger“ geworden. 1. schädigt das auf Dauer die Haare und lassen sie trocken und brüchig werden und 2. dauert es eeeeewig! Und ich habe bei einer 54 Stunden Woche einfach keine Zeit für aufwendige Stylings. Also habe ich nach einer Alternative gesucht!

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Die INTEY elektrische Glättungsbürste ist es dann schlussendlich geworden!

Und ich möchte euch heute erzählen, wie das Ganze funktioniert und ob sich die Anschaffung auch wirklich lohnt.

Merkmale:

  • Glattes Haar ohne Nachteile: die elektrische Haarglätter-Bürste von Intey zaubert Volumen, spendet dem Haar Glanz und entfernt Locken und Kräusel in nur wenigen Minuten. Ihrem Haar entstehen aufgrund des Verbrühungsschutzes und der Anti-Bruch-Haar-Technologie dabei keine Schäden.
  • Schnelle Heiz- und Thermostattechnologie: Innerhalb von 60 Sekunden kann der Kamm auf 180℃ erwärmt werden und kann ihr Haar in nur wenigen Sekunden glätten.
  • Moderne LCD-Anzeige für exakte Temperatur-Regulierung: Die Temperatur der Haarbürste lässt sich über ein Display von 80° C auf bis zu 230° C erhitzen. Damit kann auch dickeres und widerspenstiges Haar gebändigt werden.
  • Praktisches Drehgelenk und Auto-Abschaltungsschutzmechanismus: 1,5m langes und um 360° – windbares Kabel für problemlose Handhabung. Durch die automatische Sicherheitsabschaltung der Bürste nach 30 Minuten müssen Sie sich keine größeren Sorgen um die Sicherheit machen.
  • Einfache Bedienung: Drücken Sie bitte einfach den Ein/Aus und +“/“- Schalter für die Temperaturregulierung. Geeignet sowohl für den Stylisten im Salon als auch für den einfachen Verbraucher auf Reisen und zu Hause.

Aber kommen wir mal zu meiner persönlichen Meinung.

Den Preis von knapp 30 Euro finde ich sehr passend. So weiß ich, das es kein „Billigschrott“ ist, muss aber auch keine 100 Euro, wie für ein wirklich gutes Glätteisen, ausgeben.

Die Verarbeitung des Produktes liegt mir besonders am Herzen. Ich brauche unbedingt ein Gerät das mich nicht nach einigen Monaten wieder verlässt und zuverlässig funktioniert. Der erste Eindruck war wirklich super. Angeliefert wird die Bürste in einer bedruckten Schachtel in welches die Bürste mit dieser „Plop“-Folie eingepackt ist. Das einzige was mich wirklich gestört hat, war der dicke Made inchina- Aufkleber. Und ja ihr lest richtig „inchina“. Dieser lässt sich aber ganz einfach von der Bürste lösen und so macht sie wirklich mehr her.

Die Features der Bürste haben mich, als ich diese das erste mal ausprobiert habe wirklich erstaunt. Die Temperatur geht doch tatsächlich bis 230 Grad! Also steht sie einem Glätteisen in nichts nach. Was mir jedoch als erstes aufgefallen ist, war das die Bürste oben sehr heiß wird beim kämmen. Dies betrifft jedoch nicht den Griff. Als ich kurz danach mein Glätteisen in der Hand hatte, war dieses aber im oberen Bereich genauso warm. Keine Ahnung warum mir das davor nie aufgefallen ist. Wahrscheinlich die Gewohnheit.

Die Bürste wird langsam immer wärmer, dies kann man auf dem kleinen Bildschirm erkennen. Zusätzlich zu den + und – Knöpfen um die Temperatur zu regulieren, gibt es noch eine „Lock“-Taste. Mit dieser kann man alle Knöpfe „sperren“. Echt praktisch! Wenn man während dem Bürsten seitlich an den Griff kommt, stellt man so nichts um oder macht sie versehentlich aus.

Aber wie funktioniert das Glätten eigentlich? Die Bürste schaut genau wie jede Andere ihrer Art auch aus. Mit dem einzigen Unterschied, dass die Borsten kleine Heizstäbe sind, welche mit einer roten Schutzgummierung abschließen. Auch um die heißen Stäbe herum befindet sich eine Reihe nicht heißer Borsten damit man problemlos rund um die Haarbürste fassen kann.

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Dies machte mich Anfangs sehr skeptisch. Verbrenn ich mir nicht die Kopfhaut oder meine Hand wenn ich aus versehen an die Heizelemente komme?

Der erste Versuch war sehr ungewohnt. Vom glätten bin ich gewohnt Strähne für Strähne durch das Eisen zu ziehen. Das geht bei der Bürste nicht. Hier fahre ich wirklich durch alle Haare, am Kopf angefangen bis zu den Spitzen. Die erste Handhabung ist noch etwas ungewohnt aber um so mehr man übt umso gewöhnlicher kommt einem der Prozess vor. Kein einziges mal habe ich mich an den Stäben verbrannt und hatte schon nach 5 Minuten glatte Haare.

Hier seht ihr einen Vergleich mit und ohne der INTEY Glättungsbürste.

haare-vorher-nachher

Die Vorteile die ich hier sehe sind eindeutig der relativ schonende Ablauf der Glättung. Immer wieder muss ich das mit meinem gewohnten Glätteisen vergleichen das ich bis zum Ende durch einzelne Strähnen ziehe und diese vor allem an den Spitzen einklemme. Dadurch brechen sie schnell oder werden spröde. Die Bürste liegt da nicht direkt am Haar an und fühlt sich gesünder für die Haare an. Auch die Zeit ist ein wichtiger Faktor. Mit der Bürste muss ich ein paar mal durch die Haare fahren und schon habe ich ein Ergebnis. Beim Eisen nehme ich jede Strähne einzeln in die Hand. Gerade wenn ich in der Früh im Stress bin, reicht es mir völlig aus ein paar mal mit der heißen Bürste durch die Haare zu fahren. Ein echtes Highlight ist außerdem der Sicherungsknopf und das echt lange Kabel. Dieses geht weder im Weg um, noch verheddert es sich hundert mal.

Leider gibt es auch immer auch ein paar Nachteile, wie oben schon erwähnt, vergleiche ich die Bürste immer mit einem Eisen, da der erzielte Effekt ja eigentlich der Gleiche sein sollte. Dies ist nicht der Fall. Man bekommt zwar glättere aber keine dünnen, richtig glatte Haare wie man es vom Glätteisen gewohnt ist. Unbedingt als Nachteil würde ich das nicht sehen, jedoch ist es eben kein Ersatz. Außerdem wird sie wie schon gesagt sehr heiß, da es aber eben auch glätten muss, lässt sich das schwer verhindern denke ich. Was man auch noch als Nachteil sehen kann, ist das die Glättungsbürste eben „Bürste“ heißt. Ich würde diese nie ohne mir davor meine Haare gekämmt zu haben benutzen. Gerade bei Hitze – zusätzlich mit kleinen Knötchen – brechen die Haare schneller ab als man schauen kann. Deshalb verwende ich bei einem Glätteisen zusätzlich einen Kamm um schon vorher alle Nester beseitigt zu haben. So genau muss man das mit der Bürste nicht machen, für den normalen Gebrauch bzw. den Ersatz der normalen Haarbürste ist diese meiner Meinung nach aber nicht zu empfehlen.

1Ich nehme die Bürste gerne her und sie ist fest in mein Badezimmer gezogen, jedoch verleihe ich meiner Frisur mit meinem Glätteisen noch den letzten Schliff. Gerade mein Pony kann schlecht mit der Haarbürste geglättet werden. Allerdings ist es mehr als angenehm nicht mehr jede Strähne einzeln glätten zu müssen und so allerhand Zeit einzusparen.

 

 

9 Gedanken zu “Elektrische Glättungsbürste im Test 

  1. Hallo und danke für deinen Beitrag.
    Vor ein paar Jahren wollte ich auch immer glatte Haare haben, war aber zu faul bei meiner Mähne ein Glätteisen zu benutzen – andere sind da in 15 Minuten fertig gewesen, ich saß da schon 1 Stunde und hatte immer noch eine Delle am Hinterkopf 😀

    Dann kamen die Bürsten auf den Markt, als ich meine Haare akzeptiert und lieben gelernt hatte 😀 Eine Freundin hatte auch so ein Teil und war überaus begeistert. Sie hat sehr dünnes Haar und findet es Luxus sich morgens einfach zu kämmen und dann perfekt glatte Haare zu haben. Bei mir sieht das Ergebnis so ähnlich aus, wie bei dir – etwas glatter, ja, aber eben nicht Glätteisenglatt 😉 und die Glättung hält auch nicht so lange.

    Liebe Grüße > sara

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    1. Hallo sara, vielen Dank für dein tolles Feedback und deine eigene Einschätzung. 🙂
      Bei mir würde es auch über eine Stunde dauern die Haare wirklich super glatt zu machen. Gerade in der Früh habe ich da keinen Nerv!
      Ich finde es eine gute Alternative aber eben keinen Ersatz!
      Liebe Grüße

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  2. Interessanter Beitrag! Meine Tochter überlegt auch immerzu. Sie hat zwar kein welliges Harr, aber sehr dickes. Mit Hilfe des Glätteisens bekommt sie die Haare besser gebändigt.
    LG JJacky

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