Alpspitze in Garmisch 

Lust auf einen kleinen Ausflug in die Berge? In der Natur kann ich immer richtig entspannen, einfach mal total abschalten und die freie Zeit genießen. Und diesmal habe ich mich für einen Ausflug auf die Alpsitze entschieden und habe meine Wahl nicht bereut.

Kaum ein zweiter Berggipfel in den bayerischen Alpen ist so markant wie die Alpspitze. Kommt man aus Richtung München nach Garmisch-Partenkirchen, fällt einem schon früh die einzigartige pyramidenförmige Nordwand der Alpspitze ins Auge. Gerade deshalb verwechseln viele Touristen die Alpspitze mit der Zugspitze, obwohl die Alpspitze mit 2628 Meter doch 334 Meter kleiner ist als Deutschlands höchster Berg. Nichtsdestotrotz besitzt die Alpspitze eine riesige Anziehungskraft und war nicht umsonst viele Jahrzehnte Vorlage des Logos von Garmisch-Partenkirchen.

Für geübte Kletterer lohnt sich ein Aufstieg auf die Alpspitz-Ferrata. Dieser Klettersteig gehört zu den beliebtesten in Deutschland und mir wird vom bloßen Hinsehen schon schwindelig. Diese Tour sollte man, auch wenn sie oft für Anfänger angepriesen wird, nicht unterschätzen und sich lieber an einen gemütlicheren Aufstieg wagen. Perfekt bietet sich der Aufstieg „Osterfelderkopf“ an!

Ein Tag am Osterfelderkopf bietet sich für jeden an, der einen Eindruck von der alpinen Landschaft rund um die Alpspitze bekommen mag, aber keine Risiken im Gelände eingehen will. Breite Wege und gesicherte Abschnitte sorgen für die nötige Sicherheit und so sind auch leichte Touren mit kleinen Kindern kein Problem.

Wer dann doch eher zum totalen Wandermuffel neigt, sich aber die wunderschöne Aussicht nicht entgehen lassen will, kann mit der Alpspitzbahn rund 9 Minuten auf das markante Felsmassiv fahren. Eine Berg und Talfahrt kostet ca. 25 Euro. Wenn man einen Familienausflug plant, sollte man also lieber laufen und sich im Anschluss auf der Brotzeitalm bei einer kühlen Halben die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

Für den besonderen Nervenkitzel gibt es auf der Alpspitze noch eine kleine Attraktion. Die Aussichtsplattform Alpspix! Die Wortkreation setzt sich aus dem Namen der Alpspitze und der Form – einem X – zusammen und soll auch Besuchern mit weniger trittsicherem Schuhwerk ein tolles Erlebnis bescheren. Leider ist der „Boden“ nicht aus Glas sondern aus Metallplatten und man kann durch die vielen Löcher schauen. Viel Metall stört meiner Meinung nach den einmaligen Ausblick, garantiert aber die Sicherheit der Besucher. Ich habe trotzdem ein paar mal schlucken müssen, bevor ich einen Blick in die Tiefe gewagt habe.

Die Aussichtsplattform ragt 13 Meter über die Felskante und erleichtert somit den Blick in die Tiefe des Höllentals. Hinter den Glasfronten blickt man über 1000 Meter in die Tiefe Richtung Garmisch. Fast überkommt einen das Gefühl, dass hier gewisse Plattformen in den USA die Vorlage geliefert haben und diese Konstruktionen nun Einzug in die bayerische Alpenwelt halten. Der Alpspix wurde im Juli 2010 zusammen mit der Erlebniswelt Garmisch-Classic eröffnet. Gerade für Familien wurde somit die Attraktivität des Classic-Gebietes im Sommer unterhalb der Alpspitze gestärkt. Denn nun locken neben dem Alpspix viele interessante Stationen auf dem Gipfel-Erlebnisweg und Genuss-Erlebnisweg, die die einmalige Natur näher bringen. Das komplette Erlebnis-Angebot ist dabei kostenlos.

Ist es nicht eine Erfrischung, nicht noch zusätzlich ein paar Euro zahlen zu müssen um die Plattform besuchen zu können?

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Alles in Allem kann man einen richtig schönen Tag für wenig Geld haben, der einen abends in das Land der Träume entführt und einen vom schönen Garmisch Partenkirchen schwärmen lässt.

Falls ihr noch mehr Infos rund um die Alpspitze haben möchtet, besucht doch einmal diese Webseite. Hier stehen alle wichtigen Daten und spannenden Fakten noch einmal für euch geschrieben.

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