Anfängerhilfe für den Start in das Bloggerleben

Kaum zu glauben aber mein Blog Zeitglück geht jetzt schon in die zweite Runde. Vor mehr als 1 Jahr habe ich mit einem Freund da gesessen und über die lustigsten Blog Namen philosophiert. Ich bin euphorisch gestartet, hatte meine Höhen und Tiefen und habe mich weiter entwickelt. Ich kann mich natürlich nicht im entfernstesten als alter Hase bezeichnen, jedoch habe ich in diesem Jahr meine ganz eigenen Erfahrungen machen müssen und möchte euch diese mit auf den Weg geben, denn neue Blogs schießen wie Unkraut aus dem Boden. Und damit ihr nicht im großen weiten Bloggermeer unter geht, möchte ich euch ein paar Anregungen zum Start mit geben. Ich hoffe ich kann dem ein oder anderen einen guten Tipp mit auf den Weg geben.

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Dein Blog Name 

Zu den wichtigsten Entscheidungen einen Blog zu starten, gehört der Name. Meist dauert es vielleicht sogar noch Monate länger einen Blog überhaupt anzufangen, da einfach kein richtiger Name gefunden wird. Macht euch keinen Stress und setzt euch nicht zu sehr unter Druck. Schreibt jeden eurer Einfälle auf ein Papier und kombiniert die Wörter bis ihr etwas cooles gefunden habt, das euch zusagt, euch beschreibt oder euch etwas bedeutet. Auch eine Kombination eures Namen und dem Blog Inhalt ist vorstellbar. Der Name ist ungeheuer wichtig um euch einen bestimmten Widererkennungswert geben zu lassen und um nicht in dem tausendsten neuen Blog unterzugehen. Ein Name wie Tanjas-Blog oder Vanessas-DIY-Projekte bleiben einem nicht lange im Kopf.

Der Inhalt deines Blogs 

Den Fehler den ich Anfangs gemacht habe war der, das ich Quantität vor Qualität gestellt habe. Klar, man ist euphorisch und möchte die tausend Ideen, die einem in Kopf rum schwirren, sofort in die Tat umsetzten und seinen Blog mit Content (Inhalt) füllen, aber ihr solltet langsam an das Projekt Blog starten gehen. 10 schlechte Beiträge sind nicht besser als 1 Guter wenn dieser von 100 Menschen gelesen wird. Also lasst euch Zeit und konzentriert euch auf gute Texte und hochwertige Fotos. Und somit kommen wir schon fast zum nächsten Punkt. Zum Schluss noch das Wichtigste. Die Rechtschreibung! Auch ich bin kein Profi und vergesse ein Komma oder verzettel mich in den ein oder anderen Wörtern. Aber guter Inhalt heist auch gute Rechtschreibung!

Die Fotos

Gerade am Anfang braucht man keine 500 Euro Spiegelreflex Kamera mit zig Objektiven. Schlecht ist es natürlich nicht, aber nicht unbedingt notwendig. Solange die Bilder nicht trist und langweilig sind, können ebenso Handy Fotos euren Blog aufwerten. Wichtig dabei ist, das ihr das Objekt nirgends abschneidet und im Hintergrund kein Wäschekorb oder ähnliches rum steht. Wichtig ist auch, das ihr an einem hellen Ort fotografiert, am besten mit Tageslicht. Natürlich könnte man jetzt 3 Beiträge lang über das perfekte Foto philosophieren, jedoch helfen einem super professionelle Texte über Fachbegriffe die man anfangs einfach nicht versteht, überhaupt nicht. Zumindestens geht es mir häufig noch so. Also einfach ausprobieren! Ein Fehler der auch oft gemacht wird, ist eine zu „krasse“ Bearbeitung. Zu künstlich, zu knallig, zu falsch. Deine Leser möchten 1zu1 das Produkt sehen, um das es geht und keine verschönerte Version davon.

Die Präsenz im WWW 

Vielleicht habt ihr schon den ein oder anderen Beitrag geschrieben und euer Blog läuft langsam an. Ihr werdet immer professioneller was den Text und die Fotos angehen. Jetzt kommt die Spitzendisziplin, die Präsenz im Web. Um euren Blog immer bekannter werden zu lassen, müsst ihr auf verschiedenen Plattformen Präsenz zeigen. Perfekt dafür geeignet sind

  • Facebook – mit der passenden App „Seitenmanager“
  • Instagram – mit einem Link auf eurem Blog in der Beschreibung
  • Pinterest – eine Art Pinnwand, auf welcher Fotos gepostet werden können, die auf eure Webseite leiten.
  • Twitter
  • uvm….

Dort müsst ihr eine gewisse Routine entwickeln, so das eure Leser nicht wochenlang keinen Post von euch zu Gesicht bekommen. Ich habe mit Facebook angefangen, dann kam mein Instagram-Profil und erst vor kurzem habe ich mir Pinterest und Twitter zu gelegt. Eine Menge Plattformen machen natürlich auch eine Menge Arbeit, also überschätzt den Verwaltungsaufwand nicht und fangt auch da klein an.

Das Impressum

Nichts ist wichtiger auf deinem Blog als das Impressum. Nicht nur um Kooperationen ein zu gehen, sondern auch um dich rechtlich zu schützen. Ich weiß, am Anfang ist man total planlos und möchte sich mit so einem ‚Käse‘ nicht auseinander setzen. Der Blog soll schließlich hübsch aussehen und tolle Beiträge haben. Jedoch kann dich das gewaltig in Schwierigkeiten bringen, also beschäftige dich ausreichend mit diesem Thema.

 

Ich hoffe ich kann euch mit meinen Tipps euren Einstieg in die Bloggerwelt etwas erleichtern – das Wichtigste ist, das ihr Spaß daran habt! Also viel Erfolg.

10 Gedanken zu “Anfängerhilfe für den Start in das Bloggerleben

  1. Ein schöner Bericht, das hilft sicher den Einsteigern ein wenig weiter.

    Meinen Blog gibt es hier bei wordpress und dann automatisch auch bei facebook. Von all diesen anderen zusätzlichen social media Kanälen halte ich nichts. In erster Linie handelt es sich doch noch um ein Hobby und sollte auch so bleiben.
    Auch mein Handy darf mal zuhause bleiben. Ich zähle immer in den öffentlichen Verkehrsmitteln, wieviele da nebeneinander sitzen und alle auf ihre Geräte starren. Schrecklich, die Welt ist doch mehr wert als alles über ein Display anzuschauen.

    Gefällt 2 Personen

    1. Vielen Dank, der Spaß sollte auf jeden Fall im Vordergrund bleiben deshalb kann ich deine Entscheidung verstehen nur auf Facebook vertreten zu sein. Das mit den Handys ist ja eher ein allgegenwärtig Problem- auch ohne Blog 🙂
      Liebe Grüße

      Gefällt 1 Person

  2. Mir geht es ähnlich…ich schreibe einen Artikel pro Woche und dank Germanistikstudium bin ich mit Rechtschreibung eigentlich ganz gut dabei, aber trotzdem habe ich das Gefühl das nur Freunde und Verwandte meinen Blog lesen. In erster Linie geht es zwar nicht darum groß zu werden oder 1000 Leser zu erreichen, aber ein paar mehr wären doch nicht schlecht….

    Gefällt 1 Person

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