Bloggen als Hobby 

Puhh, lange war es ruhig in der Kategorie „Emotionen“, jedoch finde ich bei den meisten Beiträgen kein Anfang und kein Ende, wodurch ich es oft auch gleich sein lasse.

Heute möchte ich euch allerdings etwas über mein bloggen erzählen. Über mein Hobby. Ob ihr es glaubt oder nicht, aber bloggen ist für mich nicht mehr oder weniger als ein tolles Hobby. Es vereint einfach alles was ich toll finde: Fotografie, Mode, Selbstgemachtes (DIY) , Bücher und leckere Rezepte.

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Warum ich letztes Jahr mit dem bloggen angefangen habe ? Ich war schon immer ein kreativer Mensch, nur das meine gesammelten Werke, entweder im Keller lagen oder verschenkt wurden – werden sie immer noch ;). Da dachte ich mir warum nicht andere teilhaben lassen, was ich mir immer so einfallen lasse ?

Der zweite Grund war der, neben der Arbeit noch etwas zu tun. Ich arbeite jede Woche 40 Stunden, manchmal mehr, manchmal etwas weniger. Komme abends nach Hause, gehe einkaufen, putze, mache die Wäsche. Ein richtiges Hobby wie jeder andere Mensch (irgend wie kann jeder um mich herum irgend etwas echt super gut) habe ich nicht. Fittnessstudios finde ich doof, die meisten Kurse sind am späten Nachmittag, wo ich leider noch in der Arbeit sitze und auch sonst habe ich nie den Drang verspürt ein eigenes Instrument zu lernen, Computerspiele zu spielen oder weis der Geier was meinen Freunden noch so alles einfällt. Soll nicht heißen ich hätte das alles nicht schon mal ausprobiert.

Jedenfalls dachte ich mir, dass ich etwas machen muss damit ich nicht nur im Arbeitsstress unter gehe und etwas nur für mich habe. Gesagt getan – Blog erstellt.

Am Anfang war ich natürlich total euphorisch und habe gleich losgelegt wie ein Weltmeister. Wenn ich mir jetzt Beiträge von letztem Jahr durchlese, muss ich oft lachen. Himmel, hab ich da einen Quatsch zusammen geschrieben. Aber auch wenn meine Beiträge alles andere als perfekt sind, was Rechtschreibung betrifft oder nicht die perfekten Fotos haben, so habe ich Spaß dabei. Ich bin ein kleiner Perfektionist, jedoch habe ich mit meinem Blog gelernt zu sagen: es ist nicht perfekt aber es ist gut so wie es ist! 

Am liebsten würde ich nur so wahnsinnig tolle Beiträge veröffentlichen, mit dem perfekten Text, mit echt schönen Fotos. Aber das bin ich nicht, oder noch nicht. Erst mit der Zeit habe ich gemerkt das ich langsam „besser“ werde und bin gespannt wie es vielleicht in ein paar Jahren aussieht. Da muss die Perfektionistin in mir wohl noch ein bisschen warten.

Wie auch immer, die anfängliche Euphorie ist langsam dahin, mein Blog entwickelt sich langsam weiter. Ich benutze eine Spiegelreflexkamera, habe ein eigenes Logo (Tausend Dank an den besten S. der mir immer mit Rat und Tat zur Seite steht) und lerne bei Texten immer mehr dazu. Alles unter einen Hut zu bringen ist manchmal echt nicht einfach. Ich versuche alle 2 Tage einen Beitrag zu veröffentlichen, was mir manchmal aber unheimlich schwer fällt. Also warum sollte ich mich dazu durchringen? Die letzte Zeit habe ich das bloggen wieder etwas schleifen lassen, warum ? Weil es nur ein Hobby ist und ein Hobby sollte Spaß machen! Im Konkurrenzkampf unter zu gehen macht einfach keinen Spaß und gerade die Zeit bei dem ich wieder an einem Projekt sitze, ist die Zeit zum durchatmen.

Zum Schluss kommt dann doch nochmal die Vollblut-Blogeirn aus mir heraus:

Das Kleid ist von Molly Bracken, Sonnenbrille von Calvin Klein und der Schmuck von Daniel Wellington und Thomas Sabo.

Ein Gedanke zu “Bloggen als Hobby 

  1. Liebe Tanya,

    Ich finde es echt schade, dass du, wenn dir kein guter Anfang einfällt, einfach aufgibst. Da könnten so tolle Sachen rauskommen!
    Wenn ich so ein Problem habe, überlege ich immer, warum ich über ein bestimmtes Thema schreibe oder was verursacht hat, dass ich mich anderen mitteilen muss. Das hilft mir oft schon, um einen Anfang zu finden. Wenn auch das nicht hilft, lass ich den Artikel für einen Tag liegen und schau ihn mir später nochmal an.
    Für den Schluss nutzen viele Blogger eine „anregende“ Frage, die die Leser zum Diskutieren oder Kommentieren verführen soll. Du hättest zum Beispiel fragen können, was deine Leser für kleine Schätze in ihrem Kleiderschrank haben.
    Ich hoffe, dass ich deine zukünftigen Ideen hiermit vor dem Texte-Tod retten kann!

    Liebe Güße,
    Sofie

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