Buchtipp: Weil du mich das fliegen lehrst. 

Toller Titel oder ? Findet ihr es ein bisschen ausgelutscht ? Dieses liebe des Lebens – bla bla Blubb. Ja, ich auch trotzdem dachte ich mir, lese ich das Buch für 2,99 €. Kann ja nichts schief gehen. Wieder mal eine tolle Lektüre für zwischendurch.

Sie ist nicht unendlich lang, hat Passagen zum mitfiebern und zum Schluss hab ich echt geheult. Womit ich mir manchmal echt dumm vorkomme *lach*. Aber gerade das ist es doch was Bücher ausmacht. Die Emotionen von Glück und Trauer, die Spannung. Es ist nicht nur eine leichte Teenie Romanze, sondern sehr viel mehr. Es geht um Selbstzweifel, Trauer, Ungerechtigkeit und der Wahnsinn des Lebens. Nicht immer gibt es ein Happy End und gerade das macht das Buch so besonders. Man lernt die Trauer oder das wirkliche Leben, die glücklichen Momente zu schätzen und bekommt mit wie andere bei einer emotionalen Achterbahnfahrt reagieren. Nicht das, was ich erwartet hätte….

  
Weil du mich das fliegen lehrst
Inhalt:

Leyla und Dero gehen seit einem Jahr in die gleiche Klasse, ohne je ein Wort miteinander gewechselt zu haben. Dero, der ungezähmte Bad Boy, und Leyla, die schüchterne Schöne, leben nebeneinander her, als würde ihre gemeinsame Geschichte nie einen Anfang nehmen. Doch dann: ein Zusammenstoß, ein Blick, ein Tag, der alles verändert. Noch ahnen sie nichts davon, dass sie alles füreinander tun würden, sich gegenseitig retten und lieben würden. Und dass diese Liebe das größte Glück und den größten Schmerz für sie bereithalten würde …

….mehr muss man dazu nicht wissen.

Jetzt möchte ich euch noch meine liebste Textstelle zeigen, die Wörter, die mich am meisten berührt haben.

   

»Ich war verloren. In einer Wut, einer Verschwiegenheit. Nichts kam mir nahe. Ich hatte gelernt, alles auszuschließen. Aber so geht das nicht. Wir leben. Wir erleben Schönes und Trauriges. Wir liegen am Boden, wir stehen wieder auf. Und irgendwann lernen wir zu fliegen.Ich habe nicht an die Liebe geglaubt. Ich habe nicht nach ihr gesucht. Die Liebe hat mich gefunden. So lange war sie da und ich habe sie nicht gesehen. Ich weiß nicht, warum meine Augen sich öffneten, warum ich sie nicht mehr ignorieren konnte. Und doch. Doch, ich weiß es, es war Leyla. Sie hat mir die Welt gezeigt. Bei allem, was wir uns fragen, woher wir kommen, wohin wir gehen. Solange wir mit offenen Augen lieben, kann uns nichts mehr so leicht zu Boden werfen. Es ist nicht wichtig, ob wir in unserem Beruf erfolgreich werden, ob wir hier mit guten Noten abgeschlossen haben. Nein, das sind Dinge, die uns zwar begleiten, aber nicht erfüllen werden. Die Familie, Freunde, Menschen, die dein Leben kreuzen, dich lieben und akzeptieren, so wie du bist.«

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